von Britta Zimmermann in IMMOBILIEN SERVICE ZIMMERMANN
Die Internetportale haben heute Zeitungsanzeigen zum größten Teil als Angebotsplattform für Immobilienangebote abgelöst und dazu geführt, dass der visuellen Wahrnehmung ein sehr viel höherer Stellenwert bei der Präsentation eines Objektes zukommt. Dieser Aspekt muss bei der optischen Aufbereitung des Hauses oder der Wohnung immer stärker kritisch beachtet werden. Häufig sind es Kleinigkeiten, die Räume nicht optimal erscheinen lassen und somit den Verkauf unnötig erschweren oder verlangsamen.
Schon vor eventuellen Foto- oder Videoaufnahmen sollte auf einige Details Wert gelegt werden, die später bei der Präsentation eine erhebliche Wirkung haben. Eine Kamera mit einem Weitwinkel ermöglicht häufig erst, dass insbesondere kleine Räume, wie ein Gäste-WC, zur Geltung kommen. Neben einer ausreichenden Belichtung ist darauf zu achten, dass keine Störquellen später im Bild zu sehen sind. Hierzu zählen z.B. Wäscheständer, geöffnete Toilettendeckel, heruntergezogene Rollläden oder Jalousien, … .
Bei einer Haus- oder Wohnungsbesichtigung beeinflusst die allgemeine Atmosphäre ganz stark den ersten Eindruck. Die Wahrnehmung wird neben Ordnung und Sauberkeit entscheidend durch Optik, Gerüche, Lichteinfälle, Geräusche, … geprägt. Um sich hierauf optimal vorzubereiten ist es hilfreich einen Fachmann zu fragen, der regelmäßig professionell Besichtigungen durchführt und aufgrund der Erfahrung ein Gespür für Störquellen hat.
Mögliche Punkte, die vor einer Besichtigung meistens problemlos verbessert werden können, sind z.B. das Entfernen dunkler Fliegennetze oder zu hoch gewachsener Büsche vor Fenstern, die eine unnötige Verschattung der Räume verursachen. Im Einzelfall kann auch die Raumwirkung durch Übermöblierung oder extrem große Einrichtungsgegenständen verfälscht werden. Wenn möglich, ist es hier sinnvoll, einen Raum leicht umzugestalten oder den Interessenten bewusst auf Veränderungsmöglichkeiten und deren Wirkung hinzuweisen.
Auch noch ausstehende Restarbeiten nach Renovierungen, wie z.B. fehlende Fußleisten oder andere geringfügige Reparaturen sind für den Verkäufer „Kleinigkeiten“, können aber bei potenziellen Interessenten zu einem negativen Eindruck führen und sollten deshalb vor Verkaufsstart erledigt werden. Von einer Verkaufslackierung, um Feuchtigkeitsstellen zu verdecken ist jedoch ausdrücklich abzuraten. Dieses kann zu großen Vertrauensverlusten in die Immobilie führen.
Ein geschulter Blick für solche Details und die entsprechenden Hinweise für einen Eigentümer mit Verkaufsüberlegungen, tragen erheblich zu dem optimalen Verkaufserfolg einer Immobilie bei.



